Konzept

Lernen ist Leben. 

Der Mensch lernt von sich aus, um die Welt, in der er lebt und seine Rolle darin zu verstehen – sein Leben lang. Davon sind wir überzeugt. Wir sehen es als unsere Aufgabe, das Feuer der Begeisterung und den verspielten und unvorhersehbaren Fluss der Neugier in unseren Schülern zu bewahren. Freiwilligkeit ist ein wichtiger Grundwert in unserem Konzept.

60% der Kinder, die heute zur Schule gehen, werden in Berufen arbeiten, die es noch gar nicht gibt. Und die meisten von ihnen werden nicht in diesen Berufen bleiben, sondern sie öfter wechseln.

Wie kann man die Kinder auf eine Zukunft vorbereiten, die wir nicht kennen? Unsere Antwort lautet: Indem wir den Kindern dabei helfen, sich selbst und ihr eigenes Potenzial zu kennen.

Die positive Verstärkung dessen, was das Kind von sich aus gerne lernt, ist ein Schlüssel, um gesunde Denk- und Lernstrukturen im noch wachsenden Gehirn aufzubauen. Je mehr Freiraum das Kind hat, um Erfolgserlebnisse innerhalb seiner Interessensgebiete zu sammeln, desto leichter fällt ihm auch der Lernprozess bei schwierigeren und unbeliebteren Lernthemen. Und unser Konzept baut genau darauf auf.

Die Erfahrungen anderer freier Schulen zeigen es immer wieder: Selbst klassische „Problemfächer“ wie Mathematik können mit weitaus weniger Lernaufwand gemeistert werden, wenn die Themen den Schülern in realen Zusammenhängen begegnen. Deshalb wird bei uns in Projekten gelernt, die zusammen mit den Schülern entstehen:

  • Holzbauprojekte
  • Töpfern
  • Permakulturgarten
  • Obsternte und Verarbeitung mit der Dorfgemeinschaft
  • Waldtage
  • Filzen, Stricken, Nähen,…
  • Theater-, Zirkus- und Musikprojekte
  • andere Sprachen entdecken mit Muttersprachlern
  • Kochen, Backen
  • Feste gestalten
  • Schaltkreise löten